Beschreibung
Beschreibung
Das Wesentliche zur KMA Machines Fuzzly Bear 2 Pedal
- Vintage Silicon Fuzz neu interpretiert: Der Geist des „Jordan Boss Tone“ der 70er Jahre, mit einer besser nutzbaren Ansprache auf modernen Pedalboards.
- Von dickem Drive bis zu gated Fuzz: Ein sehr breiter Gain-Bereich, der von einem schmutzigen Overdrive bis zu einer hungrigen und zerrissenen Fuzz reicht.
- Bias-Steuerung SKIN/MEAT: Passen Sie den „Hunger“ des Schaltkreises an, um von einem straffen und scharfen Ton zu einer dichteren und samtigeren Fuzz-Wand zu wechseln.
- Pedalboard-freundliches Format: Buchsen oben, True Bypass und geräuschlose Relaisumschaltung.
Von Jordan Boss Tone zur Fuzzly Bear 2: Eine Kult-Fuzz modernisiert
Die Fuzzly Bear 2 ist Teil der DNA von KMA Machines: einen sehr charakteristischen Vintage-Sound einzufangen und ihn dann zuverlässiger, flexibler und konsistenter in einem aktuellen Setup zu machen. Ausgangspunkt ist eine oft unterschätzte Silicon-Fuzz der 70er Jahre, die Jordan Bosstone, bekannt für ihre rauen und überraschend musikalischen Texturen, wenn man den richtigen Sound findet.
Wo das Original manchmal an Bass mangelte und unzuverlässig war (unpraktisches Format und Integration), hat KMA den Schaltkreis überarbeitet, um den Attack und den „Old School“-Charakter zu bewahren, dabei aber mehr Substanz im Bassbereich zurückzugewinnen und eine Bias-Einstellung hinzuzufügen, die Klangbereiche öffnet, die bei einfacheren Fuzz-Pedalen unmöglich sind. Die Version 2 geht noch einen Schritt weiter mit einem modernen Gehäuse mit Buchsen oben, einer geräuschlosen Relaisumschaltung und optimierter Elektronik, alles handgefertigt in Berlin.
Für wen, welche Stilrichtungen und in welchem Kontext?
Die KMA Machines Fuzzly Bear 2 richtet sich an Gitarristen (und Bassisten), die eine expressive Fuzz suchen, die bei Lautstärke sauber bleibt und ihre Persönlichkeit je nach Anschlag und Bias-Einstellung ändert. Sie eignet sich sowohl für fortgeschrittene Musiker, die ihre erste „Signature“-Fuzz suchen, als auch für Pedal-Veteranen, die eine seltenere Textur als eine klassische Fuzz wie die Fuzz Face wollen.
Stilistisch fühlt sie sich besonders wohl in Garage, Stoner, Alternative Rock, Punk, Psychedelic, aber auch in moderneren Kontexten, in denen synthy, gated und fast phantom-octave Sounds für monophone Riffs oder Leads gefragt sind, die sich im Mix durchsetzen. Im Studio glänzt sie beim Doublen einer Spur mit kontrollierter, harmonisch reicher Fuzz; live erleichtert ihr kompaktes Format mit Buchsen oben die saubere Integration ins Pedalboard.
Bedienung, Ergonomie und Design: schlicht an der Front, sehr vielseitig im Gebrauch
Die Fuzzly Bear 2 geht direkt zum Punkt mit einer kurzen und effektiven Benutzeroberfläche. Der GAIN regelt die Sättigungsmenge und die Struktur der Fuzz: unten erhält man einen Ton nahe einem schmutzigen, dicken und leicht kratzigen Overdrive; mit zunehmendem Gain setzt Kompression ein und die Textur wird haariger. Bei maximalem Gain schaltet das Pedal in ein „starved“-Verhalten um, mit einem Notenausklang, der sich verengen kann und dieses sehr süchtig machende gated Gefühl erzeugt.
Die SKIN/MEAT-Einstellung ist das Herzstück der Persönlichkeit: Sie beeinflusst den Bias des Schaltkreises. Richtung SKIN ist die Fuzz nervöser, schärfer, mit einem klareren Attack und aggressivem Drive-Charakter. Richtung MEAT wird der Sound dichter, „fleischiger“, mit dickerer Sättigung und Obertönen, die je nach Gitarre, Pickup und gespieltem Register an eine entfernte Oktave erinnern können. Schließlich ermöglicht der VOL-Regler das Angleichen des Pegels im Bypass oder das Ansteuern eines Verstärkers: Das Pedal funktioniert sehr gut vor einem bereits angezerrten Kanal.
Die Umschaltung ist weich und geräuschlos (Relais) und der true bypass bewahrt die Signalreinheit, wenn der Effekt ausgeschaltet ist. Die oben montierten Buchsen optimieren den Platz – ein echter Vorteil, wenn auf dem Pedalboard jeder Zentimeter zählt.
Der Klang
Erwarten Sie eine organische Fuzz mit einem klar vintage geprägten Ton, aber mit mehr Basspräsenz als manche 70er-Referenzen. Sie behält eine sehr musikalische, „chewy“ (kaugummiartige) Kompression, die weich und warm bleiben kann, dann härter und zerrissener wird, wenn man Gain und Bias hochdreht.
Die Dynamik ist eine ihrer Stärken: Hals-Pickup für dicke, cremige Klangteppiche, Steg-Pickup für bissige Leads und knackige Riffs, und ein gutes Reinigungspotenzial mit dem Gitarren-Volume-Regler bei moderaten Einstellungen. Unter den bekannten Nutzern findet man das Pedal auf Pedalboards moderner Rock-Gitarristen, insbesondere bei Chris Hell (FJORT), was ihren bevorzugten Einsatzbereich gut illustriert: massive, texturierte, aber klare Gitarrensounds.
Technische Daten
Typ und Design
- Effektpedal Fuzz (analoger Silicon-Schaltkreis)
- Moderne Neuinterpretation einer klassischen „Jordan Boss Tone“ inspirierten Fuzz
- Handgefertigt in Berlin, Deutschland
Regler und Bedienung
- Potentiometer: GAIN, SKIN/MEAT (Bias), VOL
- Fußschalter: Effekt Ein/Aus
- Anzeige: Aktivierungs-LED
Bypass
- True Bypass
- Geräuschlose Relaisumschaltung
Anschlüsse
- Eingang: 6,35 mm Klinke
- Ausgang: 6,35 mm Klinke
- Buchsen oben montiert
Format
- Maße (L x B x H): 128 x 74 x 60 mm
- Gewicht: 350 g
Lieferumfang
- Dokumentation
- Verpackung
Stromverbrauch
- Stromversorgung: 9 V DC (Mitte negativ), 2,1 mm Stecker
- Stromaufnahme: 35 mA




